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Berufsunfähigkeit

Studien zufolge besitzen lediglich rund 20% aller Berufstätigen in Deutschland einen ausreichenden Berufsunfähigkeitsschutz. Im Folgenden finden Sie alles, was Sie zu dieser Thematik wissen müssen.

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Berufunfähigkeit

Die Arbeitskraft absichern

Wer braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine Berufsunfähigkeitsrente wird gezahlt, wenn eine versicherte Person voraussichtlich lang andauernd außerstande ist, ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen und hierdurch einen Einkommensausfall erleidet. Lang andauernd bedeutet gemäß den Allgemeinen Versicherungsbedingungen, dass eine Krankheit und die damit verbundene Arbeitsunfähigkeit länger als ein halbes Jahr dauert.

Die zu beantwortende Frage lautet also: Wie viel Geld fehlt mir, wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Hierbei ist zu berücksichtigen, dass es in der Regel zwar eine Grundsicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung gibt, diese Rente - falls sie denn überhaupt gezahlt wird - jedoch in der Regel nicht ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Die staatliche Erwerbsminderungsrente wird im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsrente nur dann gezahlt, wenn die betreffende Person überhaupt nicht mehr arbeitsfähig ist, egal in welchem Beruf.

Oftmals werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sodass kein Anspruch auf Hilfe aus der gesetzlichen Rentenversicherung besteht. Die Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen schützt den aktuell ausgeübten Beruf, der für mindestens ein halbes Jahr nicht ausgeübt werden kann. Insbesondere Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen sind oftmals dramatisch unterversichert. Die gesamte finanzielle Lebensplanung beruht in der Regel auf der Annahme, dass der Beruf bis zum Erreichen der Altersgrenze ausgeübt wird. Hierauf abgestellt sind finanzielle Verpflichtungen, wie zum Beispiel Hypotheken oder andere Investitionen. Wenn nun das zur Deckung dieser finanziellen Verpflichtungen erforderliche Einkommen fehlt, fällt oftmals auch die geplante Altersversorgung in sich zusammen.

Das Thema Berufsunfähigkeit ist daher für jeden arbeitenden Menschen interessant, der noch darauf angewiesen ist, von seinem Einkommen zu leben. Wenn selbst die Verbraucherzentralen zum Abschluss einer Versicherung raten, kann man davon ausgehen, dass es sich dann um ein wirklich ernst zu nehmendes Risiko handelt.

Was tun bei Risiko-Berufsgruppen?

In den letzten Jahren hat es im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherungen einen enormen Wettlauf bei Bedingungsverbesserungen gegeben. So sehr dies zu begrüßen ist, führte es doch leider auch dazu, dass manche Berufsgruppen sich die immer besseren Bedingungen gar nicht mehr leisten können. Insbesondere handwerklich tätige Menschen haben kaum noch Möglichkeiten, nennenswerten Versicherungsschutz zu bezahlbaren Prämien zu erhalten.

Hier stellt sich nun die Frage nach möglichen Alternativen. Da es immer besser ist, einen etwas abgespeckten Schutz zu haben als gar keine Versorgung zu besitzen, sollte durchaus einmal über eine private Erwerbsminderungsrente, eine Versicherung gegen schwere Krankheiten, oder über eine Grundfähigkeitsversicherung nachgedacht werden. Da hier der Versicherungsschutz deutlich billiger ist als bei der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung stellen wir Ihnen die einzelnen verschiedenen Möglichkeiten vor.

Grundfähigkeitsversicherung (Basisschutz)

Vieles erscheint uns selbstverständlich – bis es nicht mehr geht. Eine gesundheitliche Einschränkung, wenn zum Beispiel die Hände nicht mehr
gebraucht werden können, bedeutet in manchem Beruf womöglich das
Aus. Der Basisschutz sichert acht Grundfähigkeiten ab. Wenn nur eine
dieser Fähigkeiten verloren geht bzw. sehr stark beeinträchtigt ist, wird
eine monatliche Rente gezahlt.

Die acht Grundfähigkeiten sind:
Sehen | Sprechen | Hören | Gebrauch der Hände | Gebrauch der Beine|
Gebrauch der Arme | Autofahren | Bei Pflegebedürftigkeit

Private Erwerbsminderungsrente

Eine Erwerbsminderungsrente wird dann gezahlt, wenn eine versicherte Person durch Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage ist, eine berufliche Tätigkeit von
mehr als 3 Stunden täglich auszuüben. Hierbei geht es nicht um den ursprünglich ausgeübten Beruf sondern um die Fähigkeit, irgendeiner Tätigkeit nachzugehen.
Die Erwerbsminderungsrente ist von ihren Leistungen weitgehend mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente vergleichbar. Auch hier ist eine Rentenzahlung davon abhängig, ob die theoretische Möglichkeit besteht, irgendeine Arbeit auszuüben.

Schutz bei schweren Krankheiten (Dread Disease)

Eine einschneidende Erkrankung wie Herzinfarkt, Schlaganfall, gutartiger Hirntumor, Nierenversagen oder Krebs verändert das Leben. Nach einer solchen Diagnose zahlt die Versicherung einmalig eine vereinbarte Versicherungssumme, die bis zu 200.000 EUR betragen kann.

Unfallversicherung

Ein Unfall ist schnell passiert und hat womöglich einen längeren Krankenhausaufenthalt oder gar Invalidität zur Folge. Die Versicherungssumme bei Unfalltod oder Invalidität kann frei gewählt werden. Zusätzlich kann ein Unfall-Tagegeld oder ein Krankenhaustagegeld eingeschlossen werden. Alternativ kann auch eine Unfallrente versichert werden. Der Grad der Invalidität bemisst sich nach einer sog. Gliedertaxe, in der der Grad der Behinderung durch Verlust oder Gebrauchsunfähigkeit einzelner Gliedmaßen festgelegt ist. Die Leistung der Versicherung entspricht dann dem Prozentsatz der Beeinträchtigung, bezogen auf die versicherte Summe. Es gibt eine für alle Versicherer verbindliche Gliedertaxe mit Mindestleistungen. Hiervon kann allerdings mit Verbesserungen abgewichen werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Kernstück der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die garantierte Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente, sobald eine Berufsunfähigkeit vorliegt beziehungsweise diese durch ärztliche Unterlagen attestiert und von der Versicherungsgesellschaft
geprüft wurde. Versichert ist bei einer Berufsunfähigkeitsabsicherung die individuelle berufliche Leistungsfähigkeit des Versicherungsnehmers in Bezug auf seinen zuletzt ausgeübten Beruf oder auf eine andere Tätigkeit, die der  Versicherungsnehmer (mittlerweile) tatsächlich ausübt. Versichertes Risiko ist der (teilweise) Wegfall der Berufsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen zu zumindest 50 %.